BASF eröffnet in Ludwigshafen die weltweit erste Produktionsanlage für 3D-gedruckte Katalysatoren

  • Anlage stellt X3D®-Katalysatoren in industriellem Maßstab her
  • Dreidimensional (3D) gedruckte Katalysatoren sparen Kosten, reduzieren Emissionen und steigern die Effizienz
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BASF hat heute die weltweit erste Produktionsanlage für Katalysatoren auf Basis der X3D®-Technologie am Standort Ludwigshafen eröffnet. Mit der Inbetriebnahme hebt BASF die additive Fertigung von Katalysatoren auf ein industrielles Niveau und stärkt ihre führende Rolle bei innovativen Lösungen für die chemische Industrie.

Mit der X3D-Technologie können Katalysatoren mit optimal gestalteten Geometrien gefertigt werden, die eine hohe mechanische Stabilität mit einer offenen Struktur kombinieren. Dadurch wird der Druckabfall in Reaktoren signifikant reduziert, während gleichzeitig die katalytisch aktive Oberfläche vergrößert wird. Kunden erzielen damit eine höhere Reaktorleistung und verbessern die Produktqualität bei einem deutlich niedrigeren Energieverbrauch als mit einem herkömmlichen Katalysator.

X3D-Technologie bewährt sich bereits bei Kunden
BASF beliefert bereits seit mehreren Jahren interne und externe Kunden mit X3D-Katalysatoren. Die Technologie ist vielseitig einsetzbar und kann auf eine breite Palette von Katalysatormaterialien angewendet werden, darunter Edel- und Nichtedelmetall-Katalysatoren sowie verschiedene Trägermaterialien. Die neue Produktionsanlage in Ludwigshafen bildet die Grundlage, um diese Technologie breiter verfügbar zu machen und Entwicklungs- sowie Markteinführungszeiten weiter zu verkürzen.

Im Jahr 2025 hatte das chinesische Feinchemieunternehmen An Hui Jintung seine Produktionsanlage mit BASF‑Schwefelsäurekatalysatoren vom Typ O4-115 X3D befüllt. „Nach der reibungslosen Inbetriebnahme zeigte sich in der Anlagenleistung eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu vorher. Die Produktion erreichte einen Rekordwert und generierte erhebliche wirtschaftliche Vorteile für unser Unternehmen. Wir werden die Zusammenarbeit mit BASF fortsetzen, um Katalysator-Upgrades und -Wechsel auch in weiteren Anlageneinheiten voranzutreiben,“ sagt Eter Zhu, General Manager von An Hui Jintung.

„Wir freuen uns, dass wir mit der X3D-Technologie unseren Kunden schon jetzt einen echten Vorsprung bieten: Wir können Katalysatoren liefern, die präzise auf ihre spezifischen chemischen Prozesse zugeschnitten sind – schnell und in großen Mengen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Ziele zu erreichen, da unsere Katalysatoren sowohl die Produktionsleistung steigern als auch die Effizienz der eingesetzten Rohstoffe verbessern“, sagt Detlef Ruff, Senior Vice President Chemical Catalysts and Adsorbents bei BASF.

„Ich freue mich sehr über diese wegweisenden Innovationen und bin geehrt, die Verantwortung für einen Geschäftsbereich zu übernehmen, der für chemische Reaktionen von zentraler Bedeutung ist“, sagt Yaqian Liu, die Detlef Ruff ab dem 1. April nachfolgen wird.

BASF lädt Fachjournalisten im April zu einem virtuellen Pressegespräch ein. Registrieren Sie sich hier, um mit BASF-Experten zum Thema X3D zu diskutieren und exklusive Einblicke in die Technologie zu erhalten.

Zur Originalmeldung

Bild: BASF beliefert bereits interne und externe Kunden mit X3D-Katalysatoren. Hier wird der Reaktor einer chemischen Anlage am BASF-Standort Ludwigshafen befüllt. (BASF)

 

19.03.2026 | BASF
Ansprechpartner: Annette Engeroff (Communications Performance Chemicals), Tobias Berg (Global Communication Manager Chemical Catalysts and Adsorbents)

 

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