SKZ: Fremdstoffe in Kunststoffschmelzen sicher erkennen

SKZ setzt Maßstäbe in der Inline-Prüftechnik

Das Kunststoff-Zentrum SKZ bietet fortschrittliche Inline-Prüfsysteme, die sowohl eine Detektion von nichtmetallischen als auch metallischen Fremdstoffen in Kunststoffschmelzen ermöglichen. Die auf Ultraschall und Mikrowellen basierenden Technologien werden kommerziell eingesetzt, um höchste Qualität in der Kunststoffverarbeitung sicherzustellen.

Ob Glaspartikel, Holzreste oder Metallabrieb – Fremdmaterialien in Kunststoffschmelzen können gravierende Auswirkungen auf die Produktqualität haben. Besonders beim Extrudieren und Spritzgießen stellen sie eine Herausforderung dar. Das SKZ (Kunststoff-Zentrum) bietet hierfür eine praxistaugliche Lösung: fortschrittliche Inline-Prüfsysteme, die selbst kleinste Verunreinigungen frühzeitig detektieren – und damit die Qualität und Prozesssicherheit in der Kunststoffverarbeitung entscheidend verbessern.

Technologie, die weiter sieht – Ultraschall und Mikrowellen statt nur Metalldetektion
Im Gegensatz zu herkömmlichen Metalldetektoren erkennen die am SKZ entwickelten Systeme nicht nur metallische, sondern auch nichtmetallische Fremdstoffe wie Glas, Pappe, Holz oder Stein. Möglich wird das durch den Einsatz von Ultraschall- und Mikrowellenverfahren, die kontinuierlich im laufenden Prozess messen – ohne diesen zu unterbrechen oder zu beeinträchtigen.
Darüber hinaus sind die Systeme in der Lage, auch nicht sortenreine Kunststoffe oder abgebautes Material zu identifizieren. Damit setzen sie sich von herkömmlichen Siebeinsätzen ab und eröffnen neue Möglichkeiten für die Qualitätssicherung in sensiblen oder hochspezialisierten Produktionsprozessen.

Langjährige Entwicklung – industrienahe Lösungen
Seit über zehn Jahren arbeitet das SKZ an der Entwicklung industrietauglicher Mess- und Prüfsysteme für Kunststoffschmelzen. Die Lösungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt – vom ersten Machbarkeitstest bis zur vollständigen Integration in bestehende Produktionslinien.
Als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft bietet das SKZ nicht nur technologisches Know-how, sondern auch die gesamte Prozesskette aus einer Hand: von der Konzeption über die Validierung bis zur Integration in den Herstellungsprozess stellt das SKZ sicher, dass die maßgeschneiderten Lösungen

Mehr Qualität, weniger Ausschuss
Die Inline-Prüftechnik des SKZ macht Qualitätskontrolle dort möglich, wo sie am meisten bewirkt – direkt in der Schmelze. So werden Fremdmaterialien bereits vor der finalen Bauteilherstellung präzise erkannt. Produzierende Unternehmen profitieren dadurch von höherer Produktqualität, weniger Ausschuss und einer effizienteren Produktion.

 

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15.07.2025 | FSKZ e. V. 
Ansprechpartner: Pierre Pfeffer (Senior Scientist | Zerstörungsfreie Prüfung Würzburg)

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